Es ist über ein Jahr vergangen seit meinem letzten Blog, und das Thema KI bleibt nach wie vor hochaktuell. Nicht nur in den Medien, sondern auch in meinem Freundes- und Kollegenkreis gibt es ständig neue Entwicklungen und Anwendungen, die durch KI eine neue Dimension erreichen.

Inzwischen haben sich einige große Akteure wie OpenAI, Google, Microsoft und Amazon etabliert. Von Apple hört man bislang nur Gerüchte, besonders nachdem die Vision Pro nicht die Erwartungen erfüllen konnte. Es wäre nur logisch, wenn Apple als nächstes auf KI setzen würde. Die Anhänger von Steve Jobs bleiben gespannt.

KI ist mittlerweile ein fester Bestandteil meines Arbeitsalltags geworden. Ich nutze KI vor allem für:

  • Generierung von Texten in verschiedenen Längen
  • Synonymsuche
  • Textkürzungen
  • Neuformulierungen von eigenen Texten
  • Erstellen von Grafiken und fotoähnlichen Abbildungen statt Stockfotos
  • Generierung gesprochener Texte
  • Erstellung von Songs oder Hintergrundmusik für Videos

Könnte ich meine Arbeit ohne KI erledigen? Natürlich! Aber wenn ich die Wahl habe, zwischen einer hochmodernen Limousine oder einem alten VW Golf von Düsseldorf nach Köln zu fahren, weiß ich genau, welche Wahl ich treffe. Beide steuere ich, aber das eine ist schicker, macht mehr Spaß und sieht besser aus. Genau so sehe ich auch mein Verhältnis zur KI – mein Beitrag besteht darin, wie ich den Input, also den Prompt, formuliere, um das gewünschte Ergebnis zu erhalten. Ohne den richtigen Input bleibt selbst die beste KI nutzlos, wie ein schickes Auto ohne Fahrer.

Der Markt für KI-gestützte Anwendungen ist im letzten Jahr enorm gewachsen. Ein Blick auf https://buzzmatic.net/ai-tools-die-ultimative-liste/ zeigt jedem, der mit KI experimentieren möchte, eine Vielzahl an Möglichkeiten und Lösungen.

Wird KI uns in manchen Jobs ersetzen? Sicherlich! Aber jede technologische Neuerung in den letzten 150 Jahren hat einige Berufe überflüssig gemacht und gleichzeitig neue geschaffen. Der ewige Wandel treibt unsere Entwicklung als Nation, Gesellschaft und Individuum voran. Stillstand bedeutet Rückschritt. Natürlich kann und wird KI von böswilligen Menschen zur Täuschung, Manipulation, Erpressung oder Spaltung genutzt werden, aber das ist kein Grund, die Entwicklung aufzuhalten – falls das überhaupt möglich wäre. Daher ist es umso wichtiger, eine positive Einstellung zu bewahren und gleichzeitig ein hohes Bewusstsein für die Erkennung von Fake und Wahrheit zu entwickeln.

Mit KI könnten wir möglicherweise Probleme lösen, die vor wenigen Jahren noch unlösbar schienen, wie saubere Energieproduktion, Klimarettung, Herstellung kompostierbaren Plastiks, Heilung von Krebs oder kostenlose Bildung für alle. Es ist auch wichtig, jungen Menschen Medienkompetenz beizubringen, damit sie die Wahrheit von der Lüge unterscheiden können. Heutzutage muss man bei allen Informationen skeptisch sein und sie durch verschiedene Quellen überprüfen, bevor man sie glaubt.

Abschließend kann ich sagen, dass KI bei verantwortungsvoller Nutzung ein echter Game-Changer ist, der meine Produktivität erheblich steigert. Ich verstehe die allgemeine Befürchtung, dass wir durch KI Fähigkeiten verlieren könnten, aber es geht darum, effizientere Optionen zu nutzen. Warum sollte ich mir 50 Telefonnummern merken, wenn ich sie im Speicher meines Handys haben kann? Warum eine Wegstrecke lernen, wenn ich ein Navigationsgerät nutzen kann? Oder eine neue Sprache lernen, um besser zu kommunizieren?

KI kann heute nicht nur Texte schreiben, sondern auch Stimmen nachbilden. Kürzlich las ich über einen jungen, schwerkranken Mann, der mit Hilfe von 100 gesprochenen Sätzen einer KI seine Stimme beibrachte. Nach seinem Tod kann seine Frau weiter mit ihm sprechen und ein Stück seiner Präsenz bewahren. Ist das pervers oder krankhaft? Ich denke, es liegt an der betroffenen Person, zu entscheiden, ob eine solche KI-Lösung für sie zufriedenstellend ist – selbst angesichts eines großen emotionalen Verlusts.